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Haustier- Moral

Was meine Mitmenschen betrifft lasse ich unglaublich gerne den Moralapostel, Klugscheißer und Besserwisser raushängen. Das letzte Mal habe ich es bemerkt als mir ein Freund sagte das er sich ein Haustier anschaffen möchte.

Meine Reaktion auf seine Offenbarung war jedoch wohl nicht so ganz das was er erwartet hatte.

Ich habe ihm einen Wahnsinns Vortrag gehalten, über Haltungsbedingungen, Bedürfnisse, Auslauf, Quality-time und natürlich Hygiene. Ich sagte Dinge wie:
- In Deiner Wohnung? Da sieht es doch so schon immer aus wie Dresden´45. Und da willst du noch n Haustier reinsperren?-

Das Ganze kam natürlich eher mittelmäßig bis unterirdisch Gut an, er war sauer und ich völlig in meinem Element.

Ich sollte Hier vllt. erwähnen das ich selbst in meiner Wohnung ein Kaninchen halte, naja, besser gesagt ist das so eine Art Koexistenz. Ich bin da ja nicht so der "mein Haustier muss mich vergöttern" Mensch. Ich füttere den kleinen Kerl und beobachte ihn am Abend wenn er wie bekloppt auf dem Teppich Haken schlägt.
Aber am wichtigsten ist es wohl zu erwähnen das es auch in meiner Wohnung permanent aussieht wie Dresden ´45.

Eben DAS ist ja das schöne an Moral, sie lässt sich am besten auf ANDERE anwenden. Bei sich selbst kann man das ganze ja wohl etwas lockerer sehen. Bin ja schließlich kein Spießer!
3.12.13 18:03


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Selbstfindung am Arbeitsplatz- wo suchen?

Auf der Arbeit haben wir Heute, mal wieder, über das Thema -Selbstfindung- gesprochen. Schuld daran trägt meine Chefin welche sich da gerade auf so nem "Trip" befindet und während sie so darüber sinniert, frage ich mich, ob sie vielleicht wirklich ab und an nen Trip wirft.
Ich meine, wie kann man denn als Erwachsener Mensch auf sowas kommen?
Sich plötzlich -finden- müssen, das Leben -umkrempeln- oder gar -ganz von Vorne beginnen-.
Ich kriege da schon Panikattacken wenn ich darüber nachdenke, wie das wohl ist, sich selbst zu verlieren. Denn so wie ich das sehe ist ja das Verlieren Bedingung dafür etwas suchen zu können.
Ich bin für solchen Kram zu pragmatisch.
Ich meine, wo sucht man sich den selbst... muss da jemand kommen und dich fragen; Erinnerst du dich noch wo du dich das letzte mal gesehen hast? so wie es immer ist wenn man sein Handy verlegt?
Ja schon klar, man muss in sich gehen und auf sein ur-innerstes Rauschen hören, oder so ähnlich. Aber was kommt dann? Was finde ich da, so in mir drin? Tauch dann plötzlich Ben Beckers Stimme( welche ich seit seiner Bibellesung für Gott nutze) in meinem Kopf auf und erzählt mich ich solle doch auf Berufsarschloch umschulen, denn - das ist es was ich wirklich sein möchte?!

Ich weiß ja noch nicht mal ob ich wirklich verloren gegangen bin, also kann ich auch nicht anfangen mich zu suchen. Und selbst wenn, wer sagt mir denn das mein "Neu gefundenes Ich" das richtige Ich ist, und nicht nur so ein "betrügerisches Nicht Ich" wie das welches ich gerade auslebe?
3.1.14 12:38


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